Indoor Blindennavigationssystem (IBN)

Im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWI - Kooperationsnetzwerke - wird das Projekt

BIM – IBN / Generierung, Aufbereitung und Bereitstellung von praxisrelevanten Fallbeispielen für die Indoor-Unterstützung von Sehgeschädigten
im Zeitraum 10/2020 bis 03/2023 gefördert. Das Projekt ist Teil eines Kooperationsprojekts, wobei von den Partnern die ingenieur-technische Seite realisiert und dann auch die Vermarktung übernommen wird.

  • Förderkennzeichen: 16KN089428
  • Uni-interne Projektnummer: 21210605

Ziel des Kooperationsprojekts

Ziel des FuE-Projektes ist die Entwicklung eines Indoor-Orientierungs- und Navigationssystems für sehgeschädigte Menschen.

Dabei geht es z.B. um die Orientierung und Führung von Sehgeschädigten in öffentlichen Gebäuden und Kliniken mit den Schwerpunkten: Wo bin ich? Wo muss ich hin? Wie komme ich dorthin? Welche Hindernisse gibt es? Wie kann ich die Hindernisse überwinden? (Automatiktür, links oder rechts öffnende Tür, Treppe, Fahrstuhl, Etage, ...) Welche semantischen Informationen brauche ich und wie müssen diese Verknüpft werden? (z.B. Suche nach der Toilette, dem Weg zur Mensa, nach einer Arztpraxis und den zugehörigen Sprechzeiten, Abfrage von Abfahrzeiten im ÖPNV, Weg und Zeit zur Haltestelle).

Angeboten wird Blinden-Navigation beispielsweise im Rahmen von Google-Maps für den Außenbereich und ausschließlich mit öffentlich verfügbaren Daten.

Das Projekt bezieht sich auf den Indoor-Bereich und damit auf eine Datenbasis, die bei der Herstellung und Bewirtschaftung des Gebäudes bereits angelegt wurde, die aber öffentlich, etwa für Google nicht verfügbar ist. Das Building Information Model (BIM) beginnt, sich in diesem Bereich als Grundlage für standardisierte Austauschprozesse zwischen lokalen Datenhaltern zu etablieren.

Das Ausloten praktischer Nutzungskontexte derartiger Daten für die Zielgruppe des Projekts ist der Kern des iBN-Projekts. Die Daten müssen generisch oder für den konkreten Gebrauchsfall verfügbar sein – z.B. nur dann, wenn das autorisierte Frontend oder die App im Gebäude genutzt wird. Zur Realisierung werden technologische Insellösungen und proprietäre Technologien genutzt.

Kooperationspartner

appPlant GmbH
Inselstr. 22, 04103 Leipzig
Geschäftsführer: Ruslan Hruschak

Gräbert GmbH
Nestorstr. 36a, 10709 Berlin
Geschäftsführer: Wilfried Gräbert, Dr. Robert Gräbert

Universität Leipzig,Institut für Informatik, Abteilung BIS
Augustusplatz 10, 04109 Leipzig
Ansprechpartner Prof. Dr. Hans-Gert Gräbe

Arbeitspakete des Projektpartners Uni Leipzig

  • A3 Requirements-Analyse mit Design Thinking
  • B3 Aufbereitung und Matching gegen die technischen Möglichkeiten mit TRIZ
  • C–F3 Tayloring für Anwendungspartner in Bezug auf iBN-Studio, iBN-Cloud, iBN-App und Benutzerinterface
  • G3 Entwicklung und Durchführung der Evaluation

Projektmitarbeiter

  • Prof. Hans-Gert Gräbe, Projektleiter
  • Ken Pierre Kleemann, Projektkoordinator
  • Veronika Heuten, Projektmitarbeiterin
  • Dr. Nadine Schumann, Projektmitarbeiterin

Wichtige Projektetappen

  • 01.10.2020 - Projektstart
  • 21.10.2020 - Information des Projektträgers über die Bewilligung des Projekts
  • 01.01.2021 - Projektkoordinator beginnt seine Arbeit
  • 01.03.2021 - Erste Projektmitarbeiterin beginnt ihre Arbeit
  • 14.04.2021 - Erster Meilenstein
  • 15.06.2021 - Zweite Projektmitarbeiterin beginnt ihre Arbeit
  • 21.07.2021 - Zweiter Meilenstein
  • 27.09.2021 - Dritter Meilenstein

Projektdokumente

Das Projekt wird unter dem Förderkennzeichen 16KN089428 als ZIM-Kooperationsprojekt gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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